Language

News

Image

Pandemieplan

Obwohl die „normale“ saisonale Grippe bislang weitaus grössere Auswirkungen auf unser Gesundheitswesen hat, wird die Berichterstattung dominiert vom neuen Coronavirus.

Ganz unberechtigt ist das nicht. Unter dem Aspekt der Prävention und Behandlung existieren bei der saisonalen Grippe bewährte Standards, von der Aufklärung über die Impfstoffherstellung bis hin zu breit angelegten Impfkampagnen. Die Ausbreitung der Krankheit wird auf diese Weise fast in jedem Jahr wirksam beschränkt. Im Ausnahmefall können sich aber auch bisher nicht bekannte Grippeviren, wie die „Schweinegrippe“ 2009, über Länder und Kontinente ausbreiten.

Das neue Coronavirus zeigt, dass auch in unserer modernen Zeit Pandemien möglich sind. Dementsprechend wird die Ausbreitung des Virus von der Weltgesundheitsorganisation genau beobachtet und der Notstand ausgerufen.  Da die Coronaviren „neu“ sind und deshalb Menschen bis dahin keine Immunabwehr aufbauen konnten, kann die Übertragung der Krankheit sehr schnell erfolgen. Begünstigt durch die weltumspannenden Verkehrswege gelangen Erreger innerhalb von Stunden und um die Welt. Und natürlich gibt es gegen den neuen Erreger auch noch keinen Impfstoff. Die Möglichkeiten zu Gegenmassnahmen beschränken sich auf Erkennen und Isolieren der Betroffenen und eine symptomatische Behandlung der Erkrankung.

Was kann ein Unternehmen in solchen Fällen tun? Ist es überhaupt sinnvoll, etwas zu tun?

Das Beispiel der Firma Webasto zeigt, wie wichtig es ist, in solchen Situationen schnell und konsequent reagieren zu können. Innert weniger Tage haben sich bei Webasto mehrere Mitarbeiter und auch Angehörige mit dem Coronavirus infiziert. Neben anderen Massnahmen wurde die Firmenzentrale daraufhin befristet geschlossen und beinahe 1000 Mitarbeiter arbeiteten befristet im Homeoffice. Webasto hat damit gute Voraussetzungen, den wirtschaftliche Schaden in Grenzen zu halten.

Hätte Ihr Unternehmen auch so konsequent reagieren können? Haben Sie einen Plan für ein gesundheitliches Ereignis, das innert weniger Tages bis zu 50% Ihrer Belegschaft betreffen und mehrere Wochen andauern kann?

Ein Pandemieplan berücksichtigt immer die individuellen Belange Ihres Unternehmens und soll ermöglichen, mit erheblich reduzierter Belegschaft den Betrieb über mehrere Wochen aufrecht zu erhalten oder planmässig zu pausieren.

Viele organisatorische Dinge sollten bedacht und klar geregelt sein. Eine Auswahl von Fragestellungen: Wie kann durch Sofortmassnahmen im Betrieb eine weitere Verbreitung einer Krankheit eingeschränkt werden? Welche Prozesse im Unternehmen könnten im Pensum reduziert werden? Welche Prozesse haben Priorität? Kann man Prozesse nach extern delegieren? Wer ist wofür verantwortlich? Wer arbeitet wo? Wer vertritt wen? Wann, durch wen und in welchem Umfang wird die Situation den Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern oder der Öffentlichkeit kommuniziert?

AEH steht Ihnen gern beratend zur Seite und unterstützt Sie bei der Erstellung, Umsetzung
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/pandemievorbereitung/pandemiehandbuch.html

AEH_Logo_FINAL_RGB3x.png

Standort Zürich (Karte)

AEH
Militärstrasse 76
CH‌-8004 Zürich

Telefon:+41 44 240 55 55
Fax:+41 44 240 55 56

Standort Bern (Karte)

AEH
Brunnmattstrasse 45
CH‌-3007 Bern

Telefon:+41 31 560 00 50
Fax:+41 31 560 00 51

Standort Lausanne (Karte)

AEH
Rue Dr César-Roux 11
CH‌-1005 Lausanne

Telefon:+41 21 312 83 73
Fax:+41 21 312 83 75

AEH Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG | info@aeh.ch | www.aeh.ch